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Unterwegs in Deutschland

Klosterroute Nordschwarzwald

© pr
Im Jahr 2009 feiert die Klosterroute Nord-schwarzwald ihr 10-jähriges Bestehen. Veranstaltungen in Alpirsbrach (25. April, Saisoneröffnung), Maulbronn (7. Juni, Zentralveranstaltung des UNESCO-Welterbetages) und Hirsau (13. September, Tag des offenen Denkmals) sind dem Jubiläum gewidmet. Der neue Info-Flyer der Klosterroute Nordschwarzwald für die Saison 2009 liegt in einer Auflage von 25.000 druckfrisch vor.

Die 1999 eingerichtete und etwa 104 Kilometer lange Route verbindet die Benediktinerabteien Hirsau und Alpirsbach sowie das Zisterzienserkloster und UNESCO-Weltkulturerbe Maulbronn und ist seit 2004 eine offizielle deutsche „Ferienstraße.

Im Zeitraum 1. Mai bis 31. Oktober laden Pauschalangebote zur Reise auf der Klosterroute ein. Dann kosten zwei Übernachtungen in einem der drei Klosterorte mit Frühstück in einem guten Mittelklassehotel 115 Euro pro Person inklusive Kurtaxe und Eintrittskarten.
Neben den Führungen durch die Klosteranlagen ist in Alpirsbach zusätzlich die Besichtung der Glasbläserei und des Museums mit der Ausstellung „Mönchen und Scholaren“ und in Hirsau ein Besuch des Klostermuseums mit Kräutergarten in der Pauschale inbegriffen. Neben den Klöstern locken hochkarätige Kulturveranstaltungen, darunter vom 30. Juli bis 9. August der Calwer Klostersommer in Hirsau, die Kreuzgangkonzerte (20. Juni bis 8. August)in Alpirsbach sowie die Maulbronner Klosterkonzerte im Zeitraum Mai bis September.

Die Anlagen in Hirsau und Alpirsbach können 2009 im Rahmen von zahlreichen Sonderführungen besichtigt werden. Dazu gibt es einen eigenen 32-seitigen Info-Flyer.

Unter dem berühmten Abt Wilhelm wurde Hirsau das deutsche Mutterkloster für die von Cluny ausgehende benediktinische Reformbewegung und schrieb während des Investiturstreits im 11. und 12. Jahrhundert auf der Seite der päpstlichen Partei deutsche Kirchengeschichte. Neben den romanischen Ruinen mit dem markanten und geheimnisvollen Eulenturm sowie dem barocken Jagdschloss württembergischer Herzöge ist auch das Kräutergärtlein sehenswert: Und wer möchte, kann sich im nahe gelegenen Calw auf die Spuren des dort geborenen Dichters Hermann Hesse begeben.

Zu den südwestdeutschen Reformklöstern des 11. Jahrhunderts gehört auch Alpirsbach. Das ehemalige Benediktinerkloster ist ein Hort der Ruhe und zeigt den benediktinischen Sinn fürs Monumentale und die strenge klare Ordnung der romanischen Bauweise. Die Anlage im Kinzigtal ist ein eindrucksvolles Beispiel cluniazensischer Reformarchitektur und für die Glasbläser- und Braukunst ihrer Mönche bekannt.

Eine der besterhaltenen Klosteranlagen nördlich der Alpen ist das Kloster Maulbronn. Seit 1993 steht Maulbronn, das dem Besucher ein nahezu unverfälschtes Bild mittelalterlichen Klosterlebens vermittelt, auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. In der Abgeschiedenheit des Salzachtales hinterließen Zisterziensermönche eine rund 850 Jahre alte, gut erhaltene Abtei in einer Kulturlandschaft mit Stauseen, Weinbergen und Steinbrüchen. Nach der Reformation und Umwandlung in eine Klosterschule behielt Maulbronn seinen Rang: Persönlichkeiten wie Johannes Keppler und Friedrich Hölderlin erhielten in dieser württembergischen Geistesschmiede ihre Ausbildung.

Infos und Buchung bei: Stadtinformation, Marktbrücke, 1, 75365 Calw, Tel.: 07051/167-399 und Fax: 07051/167-398,
E-Mail: stadtinfo@calw.de, Internet: www.calw.de.


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