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Szene

Szene - Gastro + Bizz (Januar 2011)

Musik

Traurige Meldung: Andreas Eggerling, Gründer und Kopf der nie aufgelösten Band Emil & die Detektive, ist in Hamburg an einer Lungen­embolie gestorben. Er wurde 58 Jahre alt. Bei der Trauerfeier spielte die „Restband“ noch einmal. Und eine weitere Trauermeldung: Holger Fischer ist verstorben. Der Musiker wurde keine 48 Jahre alt. --- Und dann ist da noch die Nachricht vom Tode Captain Beefhearts ... --- Alpha Academy hat noch ein tolles Geschenk unter den Weihnachtsbaum gelegt bekommen: Die Band aus Südniedersachsen durfte nach Weihnachten (bis in den Januar hinein) mit Revolverheld auf Tournee gehen. In Hannover macht das Rockpaket keinen Halt, nächste Station wäre die Sumpfblume in Hameln am 7.1., wo auch der Abschluss der kleinen Tour gefeiert werden wird. --- Hype, die Band mit Mini Lange, wird am 11.2. im Kulturpalast Linden ihre erste CD live vorstellen. --- Bis die Scorpions in Rockrente gehen, wird es noch dauern und so wurde auf der großen Abschiedstour noch mal ein Stopp bei Schmorl & Seefeld gemacht um den neuen Bildband Rock’n’Roll Forever gemeinsam mit dem Starfotograf Marc Theis vorzustellen. Wichtig war den Rockern um Frontmann Klaus Meine vor allem, dass die Fotos besondere Augenblicke vermitteln. „Wir kennen Marc schon lange, deshalb haben wir ihn ganz nah an uns rangelassen, so entstanden besondere Fotos, die mal etwas anderes sind als die normalen Bilder von uns auf der Bühne“, so Rudolf Schenker.. Auch Gitarrist Matthias Jabs ist sich sicher: „Das Buch ist eine Nahaufnahme“, und er erklärte warum sich auch Liedtexte im Buch finden: „Die Texte rücken den Betrachter noch näher an die Band heran.“ Wie nah viele Fans den Scorpions stehen, zeigte sich bei der Signierstunde. Neben dem Buch ließen sich viele Fans auch ihre persönlichen Erinnerungsstücke signieren. Sebastian aus Hannover zum Beispiel holt extra noch mal ein Bild von ihm und Rudolf aus dem Rahmen. „Das Bild hab ich mit ihm gemacht als er damals sein eigenes Buch („Rock Your Life“) vorstellte und heute hatte ich endlich die Chance es mir signieren zu lassen.“ --- Das CD-Release Konzert von jaz wad musste abgesagt werden, weil sich die Band mit einer nicht ausheilenden Nieren­beckenentzündung und einem „ausgegrabenen“ Zahn herumplagen darf. Der Termin wird schnellstmöglich nachgeholt. --- Den Jahres­wechsel verbringt Daniel Frehrking, Bassmann der Undermen , entspannt im Pitztal in Österreich. --- Die Niedersächsische Spar­kassen­stiftung und Musikland Nieder­sachsen vergeben zum zweiten Mal den Förderpreis Musik­vermittlung. Gesucht werden nachhaltige Ansätze, die neue Zugänge zur Musik für Ange­hörige aller Altersgruppen schaffen sollen. Dazu gehören beispielsweise spannende und interaktive Konzertgestaltungen, Kombinationen mit anderen Künsten oder Veranstaltungsformen, die zum eigenen musikalischen Tun anregen. Bewerben können sich Ensembles und Musik­veranstalter aus Niedersachsen. Es werden musikvermittlerische und konzertpädagogische Konzepte aller musikalischen Genres gefördert. Auch sind Konzepte von Interesse, die ein spartenübergreifendes Vorhaben entwickeln wie z.B. Musik & Theater, Musik & Neue Medien, Musik & Tanz oder die einen interkulturellen Ansatz verfolgen. Alle Informationen und die Online-Bewerbung finden Sie unter www.musikland-niedersachsen.de/mvp2011 --- Die Quick Nick Band leidet unter einer Zwangspause – der Übungsraum wird total und rundum renoviert. Zwangsweise. Denn Nachbarn haben sich über den „Lärm“ beschwert. Ja. So kann es gehen! Im Januar wird dann öffentlich gelärmt, erst am 13.1. im Dart’s United, dann am 28.1. in der Philharmonie. Ob dort dann danach auch renoviert werden muss? --- Die Volksbank Hannover feierte in 2010 das 150-jährige Firmenjubiläum. Zum Ausklang des Jubeljahres hat die Genossen­schaftsbank ihre Kunden zur „Nokia Night Of The Proms“ geladen. Nicht nur das Programm glänzte mit Höhepunkten (für viele war z.B. der Auftritt von Boy George eine echte Überraschung. Er war richtig gut bei Stimme! Aber für alle war dann die Show von Sir Cliff Richard natürlich der Hit!), auch die kleine „After Show Party“ im VIP-Bereich der TUI-Arena war gelungen. Uwe Bahn schaute noch vorbei (der NDR_Mann moderiert ja seit Jahren in Hannover die Proms-Nacht). Hannover Concerts Mitgeschäftsführer Michael Lohmann war so richtig glücklich über den Verlauf der Veranstaltung, sein Mitgesellschafter Wolfgang Besemer zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Das war doch eine gute Idee der Volksbank, diese Vorstellung für die Kunden zu kaufen. Das ist wesentlich preiswerter, als wenn wir für das Institut eine ganz eigene Veranstaltung organisiert hätten.“ Udo Weger, im richtigen Leben Fotochef der Bild in Hannover, war an dem Abend für die Bank unterwegs. Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Bank, zeigte sich begeistert von Mr. Richard: „Ich habe ihn kennen gelernt. Ein überaus höflicher Mensch, der überhaupt keine Star-Allüren zeigt. Wie übrigens auch Boy George.“ Übrigens: Da die Show ja zwei Tage in der Stadt gastierte, nutzte Cliff Richard die Gelegenheit und besuchte den hiesigen Weihnachtsmarkt. Und keiner hat es bemerkt ... --- Die Cover-Band No Igels hat sich überraschend aufgelöst. Aber es geht weiter, denn Paul Georg Schönlau (g), Uwe Genzky (dr) und Shouter Andreas Krasselt mucken unter dem Namen Connor’s Romp mit kräftigem Bluesrock weiter. Zur Verstärkung wurde Jörg-Christian Sievers an den Keyboards geholt. Ein Bass wird noch gesucht. Beim Debut am 18.12. im Frosch hatte noch Ex-Igel Martina Wohltmann ausgeholfen. --- Ein herzliches Wiedersehen gab es am 12.12. im Jazz Club. Saxofon-Legende Dave Liebman gastierte auf dem Lindener Berg und freute sich, Hannover Multisaxer David Milzow zu treffen. David hatte in der Vergangenheit Workshops bei „Lieb“ in New York absolviert und großen Eindruck beim Altmeister hinterlassen. Nun plauderten die beiden angeregt vor dem Auftritt – und setzten das Gespräch gewissermaßen auf der Bühne fort: David wurde von Dave eingeladen, zwei Stücke mitzuspielen. --- Tags zuvor gab es Poprhythmen im Jazz Club: The Original MHH Live Band trat auf und präsentierte Lieder aus dem Rock-Pop-Soul-Bereich, natürlich in erster Linie für den guten Zweck. Der ist es, viel Geld zu sammeln für brandverletzte Kinder, die im Berufsalltag der Musiker recht häufig zu sehen bekommen. Gebracht hat es was und zwar genau 2.160 Euro. Die sieben doctores von der MHH rocken in einer Formation, die auch das Publikum im ehrwürdigen Jazz Club antörnte: Bei „Back for Good“ von Take That war man beim Mitsingen zwar nicht sonderlich textsicher, aber dann, bei Mousse T.’s „Sex Bomb“ wurde heftigst getanzt. --- Ironisch, leicht ätzend, werden die Scorpions im Dezember-Playboy abgehandelt. In der Rubrik „Wie funktionieren eigentlich...“ gibt es fünf durchaus witzige Erklärungen zu dem Erfolg der Scorpions. Lesen! --- New­comer Bands aufgepasst, Der Anmelde­schluss für das Emergenza Festival wurde bis zum 31.1.2011 verlängert. Wie ihr euch für das Emergenza bewerben könnt und alle weiteren Infos findet ihr auf www.emergenza.de --- Nicht mehr rechtzeitig für unseren Kalender, aber noch rechtzeitig für die Szene-News: Buddy & The Cruisers spielen am 13.1. in der Markthalle bei Simathico. Das ist im oberen Geschoss. Beginn: 18 Uhr. Let’s rock! --- Nun hat auch die NP Winnie Martin entdeckt und schrieb ein halbseitiges Portrait über den Musiker, der dank seines Oldies „Marlene“ und der Neuversion der Klostertaler plötzlich wieder im Blickpunkt des Interesses der Szene steht. Hat er sich verdient, denn Winnie schreibt ja unaufhörlich Songs voller Witz. --- Obwohl Herbert Grönemeyer noch mitten im Textwahn ist und eifrig an seinem neuen Album (erscheint im Frühjahr 2011) arbeitet, lud er zu einer Pressekonferenz in die Hamburger Imtech-Arena, um seine neue Stadion-Tour anzukündigen. Natürlich waren wir auch vor Ort, denn Herbie ist am 4.6.2011 in der AWD-Arena zu Gast, mitpräsentiert von magaScene. Der Popstar plauderte locker über die Probleme der Musikindustrie und offenbarte augenzwinkernd, warum er Musiker wurde: „Ich habe immer gerne Fußball gespielt, aber ich hätte es nie zum Profi geschafft. Also wurde ich Musiker, damit ich so auch mal im Stadion spielen kann“. Und was erwartet die Fans nun auf der Tour? „Das neue Album und auch die Tour werden wieder rockiger und rhythmischer werden. Vielleicht nehmen wir auch diesmal einen Chor mit, dafür wird es wohl keine Streicher mehr geben“, kündigte Gröne­meyer an und verriet auch Details zur Bühnenkonstruktion: „Den Bühnenaufbau hat Musikfotograf und Regisseur Anton Corbijn entworfen. Die Bühne wird eine Art Segelschiff darstellen, ohne Mittelsteg, dafür mit Verstrebungen an den Seiten.“ Angesprochen auf seine bekannte Fannähe, erklärt Grönemeyer: „Das Publikum ist wie ein Partner. Wenn du nach Hause kommst, dann weißt du auch sofort wie er oder sie heute drauf ist. So ist das bei mir auch wenn ich auf die Bühne geh. Ich bin immer auf der Suche nach dem besonderen Moment des Abends, das ist gar nicht der Applaus der Leute. Es sind immer Momente wo es zwischen mir und dem Publikum einfach passt.“ --- Sein 100. Buch (und gleich auch sein 101.) ist erschienen: „Freeriders“, der Start um eine Reihe, bei der es um Snowboarder geht. Wolfram Hänel zählt damit wohl unbestritten zu den kreativsten Autoren der Stadt. Und dabei ist er noch nicht mal Mitte 50! --- „Sixpack 2010“ – alle Jahre wieder zeigen sechs Nachwuchs-Formationen aus Niedersachsen, dass der alte Schlachtruf „Rock’n’Roll will never die“ eine der wenigen Wahrheiten ist, auf die man sich verlassen kann! Rund 300 Besucher erfreuten sich an den sechs Acts und voteten nach Kräften für ihre jeweiligen Favoriten. Über die Bands befand zudem ein fachkundige Jury und schließlich machten Hannovers Hendrix-Epigonen Kneeless Moose das Rennen. Unter den Zuschauern auch ex-Fury-Musiker Gero Drnek, dem nicht nur der knielose Elch zusagte, sondern der sich auch ganz besonders für die Zevener Band The Dashwoods begeistert hat. „Auch die haben richtig was drauf, denen muss man doch unter die Arme greifen!“ Wir lassen uns überraschen ... --- Und noch ein Termin, der uns deutlich nach Redaktionsschluss erreichte: Im Rick’s wird Silvester ganz besonders gefeiert. Mit Orlando „OJ“ Jimenez gibt es Livemucke. Der Mann, der nach Deutschland kam um im Musical „Tommy“ zu singen, ist in Hannover wahrlich kein Unbekannter! Er ist seit vielen Jahren wichtiges Mitglied bei Big Mama And The Golden Six. Ab 19 Uhr ist Einlass. Und: mehr als 90 Gäste werden nicht reingelassen. Also: Rechtzeitig Tickets sichern! --- Vor einige geladenen Gästen, darunter vor allem Konzertveranstalter, Eventagentur und Medienschaffende spielten Die Pepitas, Evil Elvis und Germaid ein Showcase im Musikzentrum. Während Singer/ Songwriter Germaid sich solo und mit Gitarre auf der Bühne präsentierte, war bei Evil Elvis der Name Programm und so spielte man Elvis Songs im Hardrock-Stil. Dabei erinnerte nicht nur der Frontmann mit Presley-Tolle und roten Anzug an den King, auch die Songs waren trotz härterer Spielart sofort wieder zu erkennen. Die Pepitas sorgen mit deutschen Schlager der 60er Jahre für gute Laune. Antje Winzer von Winzer PR zog für den Abend ein positives Fazit: „Wir wollten den Bands die Chance geben, Veranstalter auf sich aufmerksam zumachen. Gerade die Pepitas kann ich mir gut auf Stadtteilfesten oder ähnlichem vorstellen. Oder warum nicht mal mit Bands, die Musik aus anderen Jahrzehnten spielen, mal einen abwechslungsreichen Musikabend bestreiten?“ --- Wir haben es doch geahnt! Bereits in unserer Dezember-Ausgabe berichteten wir in den Szene-News von einem Treffen zwischen Wolfgang Rott (CMM GmbH / SAOL) und der Band Cryptex am Rande des Big Flow Festivals. Und nun ist es offiziell: Die Progressive-Folkrocker haben einen Vertrag bei SAOL unterschrieben und werden über das Label ihr Debüt-Album Good Morning How Did You Live veröffentlichen. Am 25.3.2011 wird das Album erscheinen. Ein Release-Konzert werden die Jungs bereits am beim ersten SAOL-Festival (18. & 19.3.2011 im Musikzentrum) spielen.

Gastro + Bizz

Am frühen Morgen des 19.12. verstarb überraschend Szene-Urgestein Yogi Alldag. Der Gastronom und Veranstalter hatte sich seit etlichen Jahren auf das Thema Irland konzentriert, betrieb u.a. das Irish Harp am Schwarzen Bären und lange Zeit auch den Celtic Tiger auf der Berliner Allee. Zudem brachte Yogi insbesondere Irish Rock auf Hannovers Bühnen: Auf dem Lister Meile Fest, zusammen mit Hannover Concerts im Capitol und allen voran auf der Temple Bar, dem überaus erfolgreichen irischen Dorf auf dem Maschseefest, die er zusammen mit Enzo Fumiento, Sascha Casaro und Huyn nach vorne brachte. Yogi ist 63 Jahre alt geworden. Am 29.12. findet ab 12 Uhr eine große Trauerfeier in der St. Joseph Kirche (Isernhagener Straße) statt. „Das wird eine ganz besondere Trauerfeier, viele Weggefährten werden Abschied von Yogi nehmen“, erwartet Yogis Bruder Werner. --- Ebenfalls verstorben: Andreas de Vries. Selbst für engste Freunde völlig unerwartet nahm sich Andreas, unter dem Kürzel AdV bekannt, das Leben. Es gehen Gerüchte, dass er sich mit dem Gothic-Club Darkon, der am 11.12 eröffnen sollte, finanziell derart übernommen hat, dass er keinen anderen „Ausweg“ als den Freitod sah. Was aus dem Darkon nun wird, ist unklar. Verpächter Andy Pechstein ist auf der Suche nach einem Nachfolger. --- Am 17.12. feierte die Königliche Kristall-Therme in Seelze ihren ersten Jahrestag. Mit vielen schönen Überraschungen wurden die Gäste an diesem Tag verwöhnt. --- Am 19.11. eröffneten Katharina Rath und Oliver Erdmann ihr Restaurant La Flambée in der Sutelstr. 70. Mit kulinarische Köstlichkeiten aus deutschen und mediterranen Regionen sollen hier die Gäste verwöhnt werden. Es gibt einen günstigen Mittagstisch, hausgemachte Kuchen­kreationen, italienische Kaffee­spezia­litäten, eine spezielle Wellnesskarte und natürlich die urgemütlichen Räumlichkeiten inklusive Gewölbe­keller. --- Am 19.12. fand bei weihnachtlicher Musik vom Band das alljährliche Glühwein-Trinken im Klein Kröpcke statt. Es ging wie immer gemütlich zu. Um im Januar wieder voll durchzustarten findet am 9.1.2011 ein Skatturnier im Klein Kröpcke statt. Ab 15 Uhr geht es los, das Startgeld beträgt 12,50 Euro. Wer also einen Stich machen möchte, möge sich zu besagter Zeit im Klein Kröpcke einfinden. --- Ausverkauftes Haus am 8.12. im Pavillon: Zum zweiten Science Slam der IdeenExpo wurde das vielköpfige Publikum mit bestem Infotainment beglückt. Fünf junge Wissenschaftler traten gegen­einander an, um wortgewandt auf ihrem Fachgebiet zu glänzen. Den meisten Zuspruch beim Publikum bekam Christian Stern vom Helmholtz Zentrum Braunschweig, der unter dem Motto „Der Tag, an dem Chuck Norris den Krebs besiegte“ sehr unterhaltsam und ebenso anschaulich demonstrierte, mit welcher besonderen Therapie Tumorpatienten geholfen werden kann. Der dritte Science Slam findet im Februar statt; rechtzeitig Karten sichern! --- DJ J.R., bekannt u.a. aus dem Palo Palo, von Stars und Sternchen und der Villa Harburg in Hamburg, legt seit Dezember im Cocino auf. An zwei Freitagen im Monat steigt dort eine Party mit Clubclassics und House. Chef Chi Trung Khuu lädt außerdem Live-Acts ein – Nachfragen beim Team lohnt sich also! In diesem Monat gibt es sogar einmal Livemucke mit Achim Kück und Band. --- Sigurd Hermes, Chef des Kommu­nalen Kinos, blickt auf ein Rekordjahr zurück. Mit knapp 36.000 Besuchern kamen gut 10 Prozent mehr Gäste in das Kino im Künstlerhaus als im Jahr zuvor, was eine Mehreinnahme von 40.000 Euro bedeutet. --- Yves-Ralph Henzel, Außen­dienstler für Vaihinger-Säfte, Afri Cola und eine Menge mehr Flüssiges ohne Alkohol, besuchte mit Frau die Schwiegereltern zu Weihnachten. Ja, das machen viele. Nur seine Schwiegereltern leben am Bodensee, das ist ein Stück weiter als von der List nach Linden... --- Da wo einst das Otto war, hat am 6.12. die S Bar ihre Pforten geöffnet. Wer den Laden vorher kannte, wird seinen Augen kaum trauen. Das S Bar-Team um Tode und Nesrin hat es geschafft, dem ziemlich in die Jahre gekommenen Otto-Interieur eine Radikalkur zu verpassen. In neuem Glanz und mit einem ansprechenden und modernen Design erstrahlt nun die S Bar an der Lutherkirche, Ecke Hahnenstraße. Nicht nur die Einrichtung ist erwähnenswert, ganz besonders viel Wert wird hier auf Qualität gelegt, erklärt Tode, der eigens den Koch seines Vertrauens Manuel engagiert hat. Zu dem Konzept gehört außerdem, dass die Speisen bezahlbar sind und man nicht ein Vermögen lassen muss, um satt zu werden. Die S Bar bietet alles was das Herz begehrt, von Frühstück über Mittagstisch, Kaffee & Kuchen, Snacks und Speisen von der Karte, bis hin zu Eiskarte im Sommer und Cocktails am Abend. Ein ganz besonderes Ereignis allerdings wäre es, aber nur vielleicht und mit gaaanz viel Glück, wenn Tode, seines Zeichens international erfolgreicher Elvis-Imitator, seine Hüften exklusiv für uns in der S Bar schwingen lassen würde. --- Das war eine kurze, knappe Feierei auf dem Weihnachtsmarkrt. Die beiden Comics am Steintor (richtig: in der Nordmannpassage)-Mitarbeiterinnen Nicole und Rohana hatten nacheinander Geburtstag und schmissen für Chef und Kollegen/Kolleginnen nach Feierabend auf dem Weihnachtsmarkt ein paar Runden Glühwein. Danach ging es schnell zurück in den (für den Kundenverkehr geschlossenen) Laden. Hier wurde mit Bier und anderen Getränken noch herrlich weitergefeiert. „Bis zum Absturz“, meint Chef Ingo Wende. --- Die Anwohner in Limmer freuen sich seit Anfang Dezember über einen fünf Meter hohen Tannenbaum, der auf dem Platz vor dem Frosch steht. Das soll erst der Anfang sein: Ein Zusammenschluss einiger Geschäftsleute aus Limmer hat für die Zukunft noch größere Pläne. Der große Traum eines eigenen kleinen Weihnachtsmarktes mit kleinen Buden soll schon in ein paar Jahren in Erfüllung gehen. Warum sollte Limmer nicht an die Erfolge von Linden, List und Co. mit eigenen Veranstaltungen anknüpfen können? Wir wünschen viel Glück und kommen gerne vorbei wenn es soweit ist. --- Die Kreativ­crew des Wintervarietés „Red“ besuchte für die kleine Weihnachtsfeier das eingeschneite Besitos. Marc Schinköth, Chef des Restaurants im Tiedthof, hatte an dem Abend alle Hände voll zu tun. Und zwar vor seinem Laden. Die Zuwege schneiten ständig ein, außerdem musste er die Schirme im Raucherbereich vor der Tür ständig vom vielen Schnee befreien. Apropos Besitos: Marc hat eine schöne Idee realisiert. Unter dem Motto „Cocktail Casino“ könnt ihr jetzt montags zwischen 20 und 0 Uhr den Preis für einen Cocktail auswürfeln. Dann kann der Cocktail also maximal 6 Euro, minimal 1 Euro kosten. Ist doch eine witzige Sache. Gewürfelt wird unter den Augen einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters des Besitos. --- Die Partyreihe Lieber Klub im Pavillon ist eingestellt worden. Grund dafür sind Lärmbeschwerden von Anwohnern während der Dezemberparty. Pavillon-Mann Gerd Kespohl hat zwar keine Lärmverstöße feststellen und messen können, aber die Anwohnerbeschwerden haben ausgereicht, um die Polizei aktiv werden zu lassen. Insgesamt besuchten die Polizisten an dem Abend fünf Mal den Pavillon. Es fällt auf, dass die Ordnungsbehörden derzeit hyperaktiv in das Nachtleben der Stadt eingreifen ... --- Eine süße Idee erobert Hannover! Nicht nur einen coolen Blickfang, sondern zugleich auch einen gern genutzten Service für Kunden und Mitarbeiter bieten die kleinen Verkaufsgeräte im amerikanischen Retro-Design von Vending4Charity. Eine 50 Cent Münze, ein kleiner Dreh und schon erhält man eine Hand voll leckerer Schoko-Erdnüsse, Kaubonbons, Cashewkerne oder Pistazien. Das Schöne daran: Mit einem ein Teil von jeder eingeworfenen Münze wird die Arbeit der Hannöverschen Tafel unterstützt. Mit gerade mal 17x17 cm Standfläche passt so ein kleines Gerät in fast jede Location. Geeignete Standorte sind neben Gastronomiebetrieben und Einzel­handelsgeschäften auch die Pausenräume von Büros und Firmen mit einer größeren Zahl von Mitarbeitern. Die Bereitstellung der Geräte und der regelmäßige Service sind komplett kostenlos! Wer diese „süße Idee“ mit ein klein wenig Platz in seinem Betrieb fördern möchte, bekommt weitere Informationen unter Telefon 898 23 20 oder unter www.vending4charity.de. Da nascht man doch gleich noch mal so gerne… --- Er sehnt sich den Urlaub herbei: Florian Rechholtz, Mitarbeiter bei Getränke Effing­hausen, fliegt demnächst nach Südafrika. Start dort wird Johannesburg sein. --- Fünf Jahre XII Apostel Chef Frank Klemm lud ca. 30 Freunde, Geschäftspartner zu einem kleinen Umtrunk in sein Restaurant im Pelikanviertel ein. Es hatte an dem Nachmittag kräftig geschneit, es war kalt draußen. Um so gemütlicher war es dann in dem schnuckligen Raum der „Weintafel“. Axel Schulte (Brunnenkopp) hielt nicht nur eine herzige Dankes-Ansprache an Frank, er plauderte auch angeregt mit Heinz-Otto Knierim, hiesiger Repräsentant der Warsteiner und damit im XII Apostel quasi zuhause: „Frank ist ja ein Quer­einsteiger, hat unglaublich schnell Gastro­nomie gelernt und sich auch durch einige sehr schwere Jahre durchgeboxt. Vor seiner Leistung ziehe ich den Hut“, meinte Knierim. Klemm selbst überstand den Abend gut, er war erkältet, blieb am nächsten Tag daheim: „Da geht bei mir gar nichts mehr. Ich muss die Erkältung loswerden!“ --- Im Januar wird im Engel 07 kräftig umgebaut. Ziel der Bautätigkeiten: ein zweiter Dancefloor. „Trotz dieses Umbaus läuft der Betrieb weiter, wird lediglich leichte Einschränkungen im Ablauf gehen“, verspricht Chef-Engel Jan. --- Nach Afrika, wenn „auch nur in den Norden“, zieht es Klaus Eckmann. Er wird eine Woche in Tunesien weilen, Kraft für das neue Jahr in seinem Eckmanns bei Eintracht tanken. Das Lokal betreibt er nun erfolgreich seit einem Jahr. Und nicht nur Currywurst-Liebhaber schwärmen von seiner Küche... --- Nach anderthalb Jahren schließt das Cosy seine Pforten. „Ich bin doch mehr für das Nachtleben geschaffen, wie es aussieht“, erklärt Cosy-Chef und Palo Palo-Mitinhaber Kasi Hashemi das Ende seines Ausflugs in die Tagesgastronomie. Kasi hatte keine Mühe, schnell einen Nachfolger zu finden. Ab 1.2. steht das Lokal mit der tollen Terrasse unter der Regie von Nino Catone. Der Wein­kenner, der gastronomische Erfahrungen u.a. im Fellini gesammelt hat, wird das beliebte Lister Lokal unter dem Namen Ristorante Dante weiterführen. „Zu genießen gibt es bei mir toskanische Küche“, macht Nino Appetit --- Nach dem Umbau im Movenpick am Kröpcke wird dort sowohl das Feinschmeckerrestaurant Opus als auch das vegetarische Restaurant Grün­schnabel geschlossen. --- Nach dreimonatigem Umbau steht der Neueröffnung des Apple House in Mittelfeld fast nichts mehr im Weg. Auf 600 qm ist Platz für etwa 220 Gäste. Alles, was in dem wunderschön gestalteten Restaurant an Wänden, Regalen und Böden zu sehen ist, inklusive dem mongolischen Grill, wurde aus China importiert. Die traumhaften Wandreliefs aus Naturstein lassen den Gast in die Idylle der chinesisch-mongolischen Provinzen eintauchen. Wenn das Essen genauso schmeckt, wie es dort aussieht, dann will man bestimmt nie mehr woanders essen. --- Nach längerer Umbauphase von Juli bis Ende Oktober ist das Eliniko an der Marienstraße wieder offen. Chef Suphi Ediz hat keinen Stein auf dem anderen gelassen und eine gastronomische Oase geschaffen. „Schon bei unserem Einzug 2008 haben wir aufwändig renoviert, konnten aber damals nicht alle unsere Vorstellungen umsetzen“. Diesmal gab es keine Kompromisse, die gesamte Einrichtung und auch die noblen Sanitärräume zeigen dies deutlich. Auch aus der Küche, die jetzt vom Speiseraum einsehbar ist, gibt es Neuerungen: Das griechische Repertoire wurde erweitert um einen „Sprung rund um das Mittelmeer“. --- Nach sechs Jahren endet am 28.12. ein Stück Impro-Geschichte in Hannover, wenn im Béi Chéz Heinz zum letzten Mal Hirn und Hand zum Impro-Salon laden. Die Gruppe löst sich auf. Und Tschüss! --- Neue Programm­angebote liegen vor vom Zentrum für kreatives Gestalten workshop hannover e.V. (1. Halbjahr 2011), dem Bildungsverein (1. Quartal 2011) sowie spokusa, dem Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit (1. Drittel 2011). --- Neues Fitness-Studios in der Breiten Straße: Mitte Januar eröffnet das „Mikrostudio“ Body Street. Gerade mal ein Raum statt mit unzähligen Geräten vollgestellte Hallen erwartet die Fitness-Willigen. Betreiber der Hannover-Dependence dieser bundesweiten Kette ist Nils Kopp. „Bei unserem Ansatz, Ganzkörpertraining mit Reizstrom, ersetzen 20 Minuten – sehr individuelles – Training den Effekt von mehreren Stunden konventionellen Kraft­trainings. Eine Methode, die sich in der Raumfahrt und der Sportmedizin bereits durchgesetzt hat.“ --- Nicht in Hannover, sondern auf dem Gutshof Rethmar fand die erste Weih­nachtsfeier der „neuen“ Herrenhäuser Brauerei statt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Wittinger Brauerei, die bekanntlich die Herrenhäuser aus der Insolvenz gekauft hat, wurde gegessen, getrunken, sich kennen gelernt und gelacht. Dafür sorgten Desimo mit einer kleinen, witzigen Show und Günther, der Treckerfahrer alias Dietmar Wischmeyer. Er hatte sich, was Hannovers jüngere Brauerei­geschichte betrifft, sehr gut vorbereitet und lederte bekannt ätzend, aber mit den richtigen Kerndaten, los. Die gute Vorbereitung wurde dann auch bei einem gemütlichen Glas Bier von der Wittinger-Geschäftsführung bestätigt: Christian Schulz-Hausbrandt und Holger Bock lobten die Recherche ausdrücklich. Herren­häuser-Verkaufsdirektor René Hagemann verfolgte den Auftritt von Desimo ganz besonders, holte der Entertainer doch für eine Zauber­nummer Renés Frau Simone auf die Bühne – sie machte sich als Assistentin des großen Zauberers bestens! --- Seit einem Jahr ist Michael „Sugar“ Teschner jetzt Betreiber des Rick’s in Ricklingen. Und hat den Laden ganz schön in Schwung gebracht. „Das ist hier viel, viel Arbeit. Das Vertrauen in den Standort ist vor allem von den Vorvor-Betreibern zerstört worden. Und die Ricklinger sind dann erstmal vorsichtig, das weiß ich, bin ja selbst Ricklinger!“ Trauern tut Sugar um seinen langjährigen Begleiter, seinem Hund Alfons. Alfons musste Ende November eingeschläfert werden. Dennis Beutler, ehemals Außendienstler der Inbev und Einbecker, hilft Sugar jetzt im Rick’s. Sugar: „Guter Mann. Er hat ein Auge für die Dinge. Ein geborener Gastronom!“ --- Wem mit dem Begriff „Jugend­sünden“ etwas anfangen kann, der darf sich ab dem 28.1. freuen. Das Jugendsünden Team, das in der Vergangenheit mit seinen Sensen- und Zeitsprungparties für lange Schlangen an den Kassen gesorgt hat, startet diesen Monat eine neue Partyreihe. Chez Boum heißt sie und wird im Kellerclub unseres Vetrauens Béi Chéz Heinz stattfinden. Vollmundig wird „die ultimative Zeitsprung- und Durchdrehparty seit Erfindung der Kellerdisco“ angepriesen. Davon kann man auch ausgehen, denn an den Plattentellern wird kein geringerer als DJ GoodNews stehen. Dieser versteht sein Handwerk und hat schon oft den Soundtrack zum Durchdrehen geliefert. Ein weiteres Highlight verspricht die Deko zu werden, die alles Bisherige in den Schatten stellen soll ... Sind wir also gespannt! --- Und wieder eine Riesen­party im Café Caldo in der Berg­mannstraße. Unsere Nachbarn Christian, Karlo und Nico ließen es mal wieder mächtig krachen, denn am 14.12. wurde feucht-fröhlich ab sechs nach sechs der 26. Geburtstag des Caldos gefeiert. Viele alte sowie neue Stammgäste waren geladen, aber auch Spezies, die das Caldo bis dato noch nicht kannten wurden hineingelassen.



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