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Kloster Maulbronn, UNESCO Weltkulturerbe
Telefon: (0 70 43) 92 66 10
Öffnungszeiten:
März bis Oktober
Mo-So 09:00-17:30 Uhr
November bis Februar
Di-So 09:30-17:00 Uhr
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:
Das ehemalige Zisterzienserkloster Maulbronn ist eine der besterhaltenen Klosteranlagen nördlich der Alpen, in der alle Stilrichtungen, Übergangsstile und Entwicklungsstufen von der frühromanischen bis zur spätgotischen Baukunst vertreten sind. In nahezu 400 Jahren (1147-1537) haben Maulbronner Mönche unter wechselnden Bedingungen aus dem Maulbronner Schilfsandstein eine Klosteranlage geschaffen und die umliegende Kulturlandschaft geprägt. Im Dezember 1993 fand die Einmaligkeit der Gesamtanlage eine besondere, weltweite Würdigung: Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) nahm das Kloster Maulbronn und die klösterliche Umgebung als erstes Objekt Baden-Württembergs in die „elitäre“ Liste des Weltkulturerbes der Menschheit auf. Damit steht die ehemalige Zisterzienserabtei unter dem ganz besonderen Schutz der Weltgemeinschaft, in der sich nahezu 130 Staaten zusammengeschlossen haben. Maulbronn darf sich somit in einem Atemzug nennen lassen mit den Pyramiden von Gizeh, dem spanischen Escorial oder dem indischen Taj Mahal. Beeindruckend sind der gute Erhaltungszustand und die Geschlossenheit der Anlage, die dem modernen Besucher ein fast unverfälschtes Bild mittelalterlichen Klosterlebens vermitteln. Die romanische Klosterkirche ist das älteste Bauwerk, das nach den Idealen von Bernhard von Clairvaux im kargen, schmucklosen Stil gestaltet wurde. Die Kirchenvorhalle (Paradies) sowie die Kreuzgerippe bestätigen, dass trotz des asketisch ausgerichteten Lebensstils des Ordens im Bauwesen mit modernster Technik gearbeitet wurde. Noch heutzutage wird der Klosterhof von den imposanten Wirtschafts- und Wohngebäuden, Türmen und der Wehrmauer umgrenzt. Nach der Inbesitznahme durch das Herzogtum Württemberg im Jahre 1504 und der bald darauf eingeführten Reformation im 16. Jahrhundert endete das klösterliche Leben in Maulbronn. Vertreter des Adels übernahmen das Kloster mit dem dazugehörigen Besitz und prägten das Leben innerhalb der Klosteranlage.
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Neuenbürg
75305 Neuenbürg
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:
Neuenbürg liegt an der Bundesstraße B 294 im oberen Enztal rund 12 km südwestlich von Pforzheim. Die Enz fließt hier in einer großen Schleife um einen Berg auf dessen Kuppe sich 80 Meter über dem Tal das Schloss erhebt. Im Talgrund liegt die historische Altstadt, deren älteste Häuser aus dem Mittelalter stammen. Auf halbem Weg zum Schloss liegt die St. Georgs-Kirche umgeben von einem alten Friedhof, Wiesen und Obstgärten. Der Marktplatz mit der evangelischen Stadtkirche ist Ausgangspunkt für einen kleinen Bummel, die Geschäfte der Einzelhändler sind alle auf kurzem Wege erreichbar. Im Stadtgebiet gibt es hervorragende gastronomische Betriebe. Jeden Samstag ist direkt beim Marktplatz Wochenmarkt. Zwischen den Häusern ist von überall das Schloss, ein Bau aus dem 16./ 17. Jh. zu sehen. Mittelpunkt ist ein Museum, dessen Dauerausstellung ein „begehbares Theater“ ist: Gespielt wird das Schwarzwald-Märchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff. Neben der spannenden Handlung, die mit einer Licht- und Ton-Dramaturgie effektvoll in Szene gesetzt wird, lernen die Besucher viel über die Kulturgeschichte des Schwarzwaldes. Zwei bis drei Sonderausstellungen im Jahr vertiefen kulturgeschichtliche Themen oder präsentieren Installationen von zum Teil international bekannten Künstlern. Nach dem einstündigen Rundgang kann man im Schlosshof bei Kaffee und Kuchen die stimmungsvolle Atmosphäre des Schlosshofes genießen oder aber in kurzweiligen Rundgängen das Schloss und seine historische Umgebung erforschen: das weite Rund des Schlossgartens mit der Burgruine im Hintergrund, die romantische Schlosssteige mit der spätmittelalterlichen St.-Georgs-Kirche und deren wertvolle Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert oder den Schlosswald mit dem Beginn des „Spectaculum-Ferrum-Pfades“ zum Besucherbergwerk „Frischglück“. Das ehemalige Eisen- und Manganerzbergwerk bietet den Besuchern faszinierende Einblicke in die alte Arbeitswelt der Bergleute im Innern der Erde. Der Neuenbürger Bergbau kann bis zu den Kelten zurückverfolgt werden; schon vor mehr 2.500 Jahren wurde in Neuenbürg Eisenerz abgebaut und verhüttet.
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Tretboote auf der Enz
Anlegestelle am Bootspick Enzufer (Waisenhausplatz).
Telefon: (0 72 31) 9 29 70
Telefon: (0 72 31) 10 13 60
Öffnungszeiten:
Mitte Mai bis Ende September (wetterabhängig)
Mo-So 10:00-19:00 Uhr
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