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Kultur & Freizeit
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Bleikeller
Sandstr. 10-12
(im St. Petri Dom)
28195 Bremen
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10:00-17:00 Uhr
Sa 10:00-14:00 Uhr
So 12:00-17:00 Uhr
Haltestelle:
Eintritt:
€ 1,40, erm. € 1,-
Beschreibung:
Im Bremer Bleikeller kann man sich Mumien, Särge und andere Schrecklichkeiten einmal aus der Nähe betrachten. Ein nicht restlos aufgeklärtes Phänomen bewirkt, dass Leichen in der Gruft des Doms zu Mumien werden. Die ersten Toten hier waren Wanderhandwerker, von denen man meinte, sie würden später einmal in ihre Heimat überführt werden. Im 17. und 18. Jahrhundert kamen auch hochwohlgeborene Tote hinzu, die seither im Bleikeller beigesetzt sind.
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Botanischer Garten und Rhododendron-Park
Marcusallee 60
28359 Bremen
Telefon: (04 21) 3 61-30 25
Telefax: (04 21) 3 61-36 10
Öffnungszeiten:
Freiland
Mo-So 07:30 Uhr bis Sonnenuntergang
Sortimentsgarten: nur März bis September
Mo-So 07:30 Uhr bis Sonnenuntergang
Haltestelle:
Eintritt:
Vom 1. April bis 30. Juni zwischen 9:00 und 17:00 Uhr:
Erwachsene: 8,-; Familien: € 18,-
(inkl. Eintritt zum Botan. Garten und das Science Center Botanika)
zu den übrigen Zeiten: frei
Gruppen- und Fachführungen gegen Entgelt möglich
Beschreibung:
Hauptblütezeit der Rhododendren: Mitte bis Ende Mai, je nach Witterungsverlauf
Die Mitnahme von Hunden in den Botanischen Garten ist nicht gestattet, in den Rhododendron-Park nur an der kurzen Leine.
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Bürgerpark
Parkallee
28209 Bremen
Haltestelle:
Bürgerpark
Eintritt:
Beschreibung:
Gut erhaltener Landschaftspark, der mit dem angrenzenden Stadtwald eine Gesamtfläche von mehr als 200 ha umfasst (davon 142 ha Wald und 15 ha Wasserflächen). Er beginnt hinter der Stadthalle und ist ein Paradies für Erholungssuchende und Freizeitsportler.
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Der Schütting
Marktstr.
28195 Bremen
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:
Der "Schütting"* ist das haus der bremischen Kaufmannschaft, der Sitz der Handelskammer. Er wurde 1537/38 im Stile der Renaissancebauten Flanderns errichtet. Das große Haus ist mit Steinfiguren (Putten) verziert, die das bunte Treiben auf dem Marktplatz zu Füßen des Schütting veranschaulichen.
Oberhalb des Portals mit der Freitreppe steht die Inschrift, die schon immer Motto der Kaufleute war: "Buten und Binnen - Wagen und Winnen".
Übrigens: Als die Elterleute, die Sprecher der Kaufmannschaft das Haus als Gildehaus erbauen ließen, übertraf der wohlproportionierte Bau das damals noch gotische Rathaus an prachtvollem Dekor. Davon zeugt noch der weitgehend original erhaltene Ostgiebel mit den prächtigen Löwenskulpturen. Nicht zufällig befindet sich das Bauwerk in Fronstellung zum Rathaus - denn die Rivalität zwischen Kaufleuten und Stadtrat hat eine lange Geschichte.
(* der Name "Schütting" kommt von "zusammenschütten" - hier wurde das ganze Geld zusammengeschüttet)
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Die Bremer Stadtmusikanten
Marktstr.
28195 Bremen
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:

Esel, Hund, Katze und Hahn - leibhaftig sind sie zwar nie in Bremen angkeommen, doch in Bronze gegossen stehen sie an der Westseite des Bremer Rathauses. Die Plastik wurde 1951 von dem Bildhauer Gerhard Marcks geschaffen und erfreut sich internationaler Berühmtheit.
Fasst man den Esel mit beiden Händen an den Vorderbeinen, so geht ein Wunsch in Erfüllung - heißt es. Keinesfalls sollte man mit nur einer Hand ein Bein greifen, denn dann würde ein Esel dem anderen die Hand geben...
Diese Skulptur der Stadtmusikanten ist übrigens nicht die einzige in Bremen. Der aufmerksame Besucher wird ca. zehn unterschiedliche Plastiken allein in der Innenstadt finden.

Und für alle, die das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten noch nicht kennen oder immer wieder gerne hören:

Es hatte ein Mann einen Esel, dessen Kräfte langsam zu Ende gingen. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen. Als das der Esel merkte, lief er fort und machte sich auf den Weg nach Bremen, wo er Stadtmusikant werden wollte. Unterwegs traf er auf einen alten Jagdhund, der sich müde gelaufen hatte, weil sein Herr ihn totschlagen wollte. Die beiden schlossen sich zusammen und wanderten gen Bremen. Es dauerte nicht lange, da trafen sie auf eine Katze, die am Wegesrand saß. Ihre Besitzer wollten sie ersäufen, weil in ihrem Alter keine Mäuse mehr jagen, sondern nur noch hinter dem Ofen sitzen wollte. Auch sie schloss sich den angehenden Musikanten an. Als die drei an einem Hof vorbei kamen, wo ein Hahn auf dem Tor saß und nach Leibeskräften schrie, beklagte sich dieser, dass er der nächste Sonntagsbraten werden sollte. Auch ihn nahmen die anderen mit.

Jedoch schafften sie es an diesem Tage nicht ganz bis nach Bremen und lagerten deshalb in einem Wald. Esel und Hund legten sich unter einen Baum, die Katze versteckte sich in den Ästen, und der Hahn flog bis in die Spitze. Von dort aus sah er Licht. In der Hoffnung, in einem Haus Unterschlupf und vielleicht etwas zu essen zu finden, gingen sie zu dem Haus. Es war hell erleuchtet, und da keine Tür offen stand, stellten sie sich übereinander: Der Hund auf den Esel, die Katze auf den Hund und obenauf der Hahn. Dann machten sie ihre Musik und stürzten sich ins Fenster. Bei diesem entsetzlichen Krach flohen die Räuber, deren Haus es war, hinaus und flüchteten in den Wald. Die vier alten Tiere jedoch sättigten sich an dem gedeckten Tisch. Als alle satt waren, löschten sie das Licht und machten es sich ihrer Natur entsprechend gemütlich: Der Esel auf dem Mist, der Hund hinter der Tür, die Katze auf dem Herd und der Hahn auf dem Hahnenbalken, und schnell waren sie eingeschlafen.

Als die Räuber merkten, dass kein Licht mehr in ihrem Haus brannte, ließen sie einen hingehen, der die Lage prüfen sollte. Dieser fand alles still, verwechselte die glühenden Augen der Katze mit Kohlen, an denen er ein Licht anzünden wollte, und die Katze sprang ihm ins Gesicht. Vor Schrecken lief der Räuber aus der Tür, wo der Hund lag und ihn ins Bein biss; als der Räuber am Mist vorbei flüchtete, gab ihm der Esel noch einen ordentlichen Schlag, und der Hahn schrie vom Balken herunter. So voll Schreck wie das Haus jetzt war, wollten die Räuber nicht mehr zurückkehren, und die Bremer Stadtmusikanten blieben einfach da, weil es ihnen so gut gefiel.

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Hauptbahnhof Bremen
Bahnhofsplatz
28195 Bremen
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Haus der Bürgerschaft
Marktstraße
28195 Bremen
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:
Das Haus der Bürgschaft ist ein Entwurf des Berliner Architekten Wassili Luckhardt. Als modernes Denkmal fügt sich das 1966 eröffnete Parlamentsgebäude entgegen anfänglicher Bedenken harmonisch in das historische Bild des Marktplatzes ein.
Es ist Sitz des Landtags und der Bremischen Stadtbürgerschaft.
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Knoops Park
Spielleutestr. 14
28717 Bremen-St. Magnus
Haltestelle:
St. Magnus
Eintritt:
Beschreibung:
Der Knoops Park liegt in dem Nordbremer Ortsteil St. Magnus. Benannt nach dem Textil-Kaufmann Ludwig Knoop, ist der Knoops Park eine der schönsten Parkanlagen Bremens - hier wachsen viele ausländische Gehölze, es gibt freie Wiesenflächen, ein Wegenetz sowie eine ausgeprägte Geländemodellierung. Im Sommer finden hier Open Air-Konzerte mit klassischer Musik statt. Besonders hervorzuheben ist der Blindengarten, in dem blinde Menschen mittels Brailleschrift die Gelegenheit haben, verschiedenste Pflanzen kennen zu lernen.
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Neptunbrunnen
Domshof
28195 Bremen
Haltestelle:
Eintritt:
Beschreibung:
Seit 1991 steht auf dem Domshof der Neptunbrunnen des Bildhauers Waldemar Otto. Er stellt ein beliebtes Motiv für eine Brunnenskulptur dar, passend zur Hansestadt, deren Schicksal seit jeher vom Wasser bestimmt ist.
Der Meeresgott rast mit erhobenem Dreizack auf seinem von zwei Pferden gezogenen Wagen durch die aufspritzenden Meereswogen. Sein Sohn Triton eilt ihm voraus und bläst die Trompete. Am Beckenrand sitzt der alte Meeresgott Nereus, zwei seiner Töchter, halb Mensch und halb Fisch, ziehen sich zum oberen Becken hinauf. Hinter Neptungs Gefährt steht der zauberkundige Protheus, der gerade seine Gestalt verändert.
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Rathaus
Am Markt 21
28195 Bremen
Führungen
Telefon: (04 21) 3 08 00-0
Öffnungszeiten:
Führungen: Obere Halle und Marktplatz
Mo-So 11:00, 12:00 Uhr
Mo-Sa 15:00, 16:00 Uhr
Die Zeiten der Führungen können sich bei offiziellen Veranstaltungen im Rathaus kurzfristig ändern/verschieben. Für Gruppen und Schulklassen sind Führungen auch außerhalb der genannten Zeiten nach Voranmeldung möglich.
Haltestelle:
Obernstraße
Eintritt:
Erwachsene: € 3,-
Kinder/Schüler: € 1,50
Beschreibung:
Das Bremer Rathaus ist ein beeindruckendes Zeugnis norddeutscher Baukunst. Es wurde zwischen 1405 und 1410 im gotischen Stil errichtet und hat eine der bemerkenswertesten Fassaden Europas. Diese Fassade wurde um 1600 von dem Stadtbaumeister Lüder von Bentheim im Stil der Weser-Renaissance geschaffen.
Während die obere Halle des Rathauses Empfängen und Festlichkeiten vorbehalten ist, sind "Güldenkammer", Festsaal, Kaminsaal, Gobelinzimmer und Senatssaal durchaus sehenswert.
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